27 Boxircus – Pop-up-Store im Container! Geschäfte, die unerwartet und nur für kurze Zeit in urbanen Freiräumen öffnen, sind extrem hip, aber oft auch extrem teuer und rein logistisch eine Herausforderung. Denn für coole Stores braucht es auch eine coole – temporär leer stehende – Location, die nach allen Behördenwegen, oft auch schon wieder langfristig bespielt wird. Mit Boxircus bietet der Wiener Clemens Hromatka nun eine ungewöhnliche Alternative: Für einen begrenzten Zeitraum werden als Verkaufsraum eingerichtete Container in innerstädtischen Bestlagen, Einkaufszentren oder Eventlocations zum temporären Shoppingcenter. Dabei sorgt die künstliche Verknappung des Angebots für geblockte Frequenz. Die Container eignen sich als Shopping-, Event- und Gastronomieräume und bieten Platz für neue Marken und Produkte in außergewöhnlicher Atmosphäre, ganz gleich ob Top-Labels, internationale Newcomer und lokale Szenegrößen. Auch Kulturschaffende und andere Dienstleister können sich temporär im Container präsentieren. So entstehen attraktive Shopping-Center auf Zeit. Stationäre Containerprojekte gibt es bereits in London mit Boxpark oder in Zürich mit Frau Gerolds Garten in unmittelbarer Umgebung zum Container-Tower der Taschenfirma Freitag. Boxircus ist dagegen ein immer wieder neu arrangierbares Containersystem. Die Mieten liegen abhängig vom Standort zwischen 3000 und 5000 Euro pro Monat für einen ganzen Container mit 30 Quadratmetern – inklusive Ladenbau, Klima/ Heizung, Beleuchtung und Soundsystem. Grundsätzlich lassen sich die Shops aber auch tage- oder wochenweise, alleine oder gemeinsam mit anderen anmieten, um die Mietkosten für lokale Labels und Designer zu senken. www.boxircus.com Der Shopper als N achteule Abends macht Shoppen nun einmal am meisten Spaß, vor allem dem jüngeren Klientel. Damit dieses nach Ladenschluss erreicht und direkt am „place to be“ abgeholt werden kann, wird das Wiener Szenelokal Flex an der Augartenbrücke im ersten Bezirk jeden zweiten Dienstag zum Popup Store. Die Eventreihe mit dem treffenden Namen „Nachteule“ startete am 12. November mit einer Verkaufsausstellung von District 7 und Paar Sneakerboutique. Anschließend luden Initiatorin Lina Kotzian und Philipp Straub, CEO der Bookingagentur Titan, zu Party und DJ-Line. „Wir haben den Zeitgeist der Eventkreuzungen erkannt und beleben ab November 2013 Wiens Clublandschaft neu“, so Philipp Straub, dessen Agentur mit der neuen Eventreihe der steigenden Nachfrage der heutigen Jugendkultur nach einer Verbindung von Party, Event und Shoppingerlebnis nachkommt. „Ein Shop muss online & offline ein gutes Service bieten und sich von seinen Mitbewerbern abheben können“, begrüßt Jakub Arnold, Inhaber der Paar Sneakerboutique den ungewöhnlichen Vertriebsweg. Von dem außerordentlichen Austragungsort des Pop-Up-Stores verspricht sich Nachteule Initiatorin Lina Kotzian primär eine Zielgruppenerweiterung. Bei der aktuellen Eventreihe geht es, so Kotzian, aber auch darum, Netzwerke zu bedienen und zusammenzuführen. www.shopstyle.at Pop-up-Stores shopstyle ©Paar Sneaker Boutique
shopstyle Ausgabe 5/2013
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